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    <title>Zur politischen Ökonomie der Medien</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>tbrub</dc:publisher>
    <dc:creator>tbrub</dc:creator>
    <dc:date>2006-02-11T13:23:52Z</dc:date>
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    <title>Zur politischen Ökonomie der Medien</title>
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  <item rdf:about="http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1482303/">
    <title>Benjamins Passagenwerk - DISKUSSION</title>
    <link>http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1482303/</link>
    <description>&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Arbeit und Spiel ineinander zu überführen sei der Traum der Moderne - Benjamin als Technikutopist?&lt;/li&gt; 
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Ist das Problem der Gnosis nur als Ausnahmezustand zu denken?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Grad der Übereinstimmug der Darstellung der Komplexität und Auflösung der (ur-) chrisltichen Familie im Kontext der Trinität mit dem Konzept der antigenealogischen Revolte&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;mimetische Vorführung findet in Fouriers Kontext auf Basis taktiler Wahrnehmung statt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Spiel als kulturelle Techniik die eine Aneignung der Welt möglich macht und das Potential zur Visualisierung des Unsichtbaren hat&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Ist das antigenealogische Element als Ausnahmezustand im Problem der Gnosis nur als solches zu denken?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Im Sozialismus fehlen die utopistischen Elemente Fouriers mit ihrer Betonung der Lust&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Absolutsetzung des Prinzips der Reproduktion&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>tbrub</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://oekonomiedermedien.twoday.net/topics/Diskussion&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 tbrub</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-29T12:23:39Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1482255/">
    <title>Benjamins Passagenwerk - A. Deuber-Mankowsky</title>
    <link>http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1482255/</link>
    <description>&lt;b&gt;Antigenealogische Revolte und Reproduktion. Zum Verhältnis von Utopie und Technik in Benjamins Passagenwerk.&lt;/b&gt;&lt;p&gt;
Antigenealogische Revolte:&lt;br /&gt;
Ein Aufstand gegen das Gesetz der Herkunft, Thomas Macho hat den Begriff für die revolutionäre Figur der Gnosis geprägt. Die gnostischen Bewegungen des frühen Christentums können als Ausdruck einer antigenealogischen Revolte gedeutet werden. Jesus Christus erscheint als Begründer eines antigenealogischen Liebesideals. Jesus sagt: &quot;Ich und der Vater sind eins&quot;. &lt;br /&gt;
Die hierarchisch strukturierte Kirche spaltet sich in gnostische Sekten ohne patriarchalische Ordnungsebenen um den &quot;Gott der Liebe&quot; zu suchen. (Macho) In den gnostischen Evangelien tauchen die Frauen wieder auf als Gefährtinnen.&lt;p&gt;
Die Verbindung der Gnosis zu Benjamins Passagenwerk? &lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Die frühsozialistischen Utopien in Benjamins Darstellung der Moderne. &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Die frühsozialistische Neuordnung der Geschlechterbeziehungen und Veränderung des Verhältnisses von Technik, Gesellschaft und Natur bilden den Hintergrund jener Utopien der Moderne - &quot;Eine Zukunftvorstellung mit Zukunft&quot;.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Vorstellung einer Arbeit mit Ausbeutung der Natur und ein Technkverständnis das auf deren Beherrschung hinauslief.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Nach Fourier sollte die wohlbeschaffene gesellschaftliche Arbeit weit davon entfernt sein, die Natur auszubeuten.&lt;br /&gt;
Ein glücklicher Diskurs:&lt;br /&gt;
Fourier begann eine neue Gesellschaftsordnung zu entwerfen - diese neue Gesellschaft sollte auf der landwirtschaftlichen Vereinigung und dem Prinzip der freien Liebe basieren.&lt;br /&gt;
Die neue Zivilisationordnung soll laut Fourier auf der Abschaffung der Familie aufbauen. Für das Funktionieren braucht man eine Mindestanzahl von Mitgliedern und eine bestimmte Fläche Land. Die Vorstellung einer Ordnung orientiert sich nach Fourier an der Vorstellung eines Paradieses. Wissenschaft, Politik und Vernunft wird mit der Ablehnung von Fourier verfehlt. &lt;br /&gt;
Differenz zwischen 1ter und 2ter Technik, die Benjamin entlang seiner Analysen einführt:&lt;br /&gt;
Technik als kollektives Organ. Der Übergang vom Zeitalter der 2ten zur 1ten Technik.&lt;br /&gt;
Benjamin und die Theorie des Spiels:&lt;br /&gt;
Benjamins Konzentration auf die manschinelle Mechanik des Glückspiels. Innovation des Kollektivs.&lt;br /&gt;
Innovation der technischen Organe des Kollektivs. &lt;br /&gt;
Benjamin spielt mit der Doppeldeutigkeit von Wert und Wertung, über eine bestimmte Art des Lebens wird immer auch Wertung produziert - eine Gesellschaft die sich lediglich auf die Produktion von Waren konzentriert. Die Lust als revolutionäre Seite der Technik, Medium der Wahrnehmung und der taktilen Rezeption der Technik.&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>tbrub</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://oekonomiedermedien.twoday.net/topics/Vortrag&quot;&gt;Vortrag&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 tbrub</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-29T12:09:29Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1482157/">
    <title>Das politische Tier und seine Medien - DISKUSSION</title>
    <link>http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1482157/</link>
    <description>&lt;i&gt;Stichworte&lt;/i&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Anknüpfungspunkte an die politische Ökonomie im Kontext des Verhältnisses von Sprache und Stimme bilden sich unter dem Aspekt der Mediendifferenz&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Stimme kann im Gegensatz zur Sprache genau das sagen was sie sagen will&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Notwendigkeit der Kontrolle des Staates über die Sprache&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Bürger sollen kommuniziernen nach Hobbes&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Marx: Kommunikation als Produktionsweg&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Ausnahmezustände der Medien bestimmen die Regeln&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;potentieller Anschluss an Speicher- und Übertragungsmedien&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Ökonomie wird als nicht-suspendierbarer Bereich beschrieben, was bedeutet dies wenn Kultur ebenso beschrieben wird&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Post-industrielle Kritik an Aristoteles auf Basis neuer virtueller Medien, da hier die Sprache existenziell ist
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;kolportiertes Wachstum als Mär, da Nicht-Reproduktion (Tod, Vernichtung, Ausnahmezustand) nicht betrachtet wird&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;jedes neue Medium schiebt die Grenze des Sicht- und Betrachtbaren hinaus&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>tbrub</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://oekonomiedermedien.twoday.net/topics/Diskussion&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 tbrub</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-29T11:36:48Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1482075/">
    <title>Das politische Tier und seine Medien - L. Scholz</title>
    <link>http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1482075/</link>
    <description>&lt;b&gt;Rekurrierung auf Aristoteles: Mensch als politisches Tier mit Sprache.&lt;/b&gt;&lt;p&gt;
Bei diesem geht die Sphäre der Reproduktion geht unmittelbar in die Produktion über.&lt;br /&gt;
Die Polis leitet sich nicht aus des Eukos ab, in der die Despotie des Familienvaters sich in der Notwendigkeit des (Über-)Lebens, als Garant für Reproduktion, begründet.&lt;br /&gt;
Das Staatsoberhaupt unterscheidet sich daher wesentlich von diesem, es geht um Politik, nicht nur um Reproduktion, das Leben der Polis ist kein gesteigertes Modell des Eukos. Die Polis ist vielmehr dem Eukos gegensätzlich, der Mensch ist damit der Despotie enthoben, es existiert Freiheit. Die Gesetze der Polis stehen über denen des Eukos. Das Leben der Reproduktion wird in der Polis negiert, es findet eine Steigerung hin zum &quot;guten&quot; Leben statt. Der Mensch ist hier ein politisches Tier, nicht mehr ein biologisches Tier. Die Grenze stellen hier die Gesetzgebungen der Polis dar.&lt;br /&gt;
In diesem Kontext erklärt &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hannah_Arendt&quot;&gt;Hannah Arendt&lt;/a&gt;: &quot;Politik existiert niemals um des Lebens willen.&quot; - Es ist eine Gemeinschaft der Freien, die Quelle der Freiheit ist das sich selbst auf Spiel setzende Leben. &lt;br /&gt;
Die Quelle der Freiheit ist das die Sorge um das biologische Leben enthoben ist, nur wer Herr über den biologischen Lenbensprozeß ist, kann dies leisten.&lt;br /&gt;
Das Sein ist im Bezug auf den Tod als essentieller Faktor zu fassen.&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Medienbezug der Thematik&lt;/b&gt;&lt;p&gt;
In der Sprache zeigt sich das politische Wesen des Menschen. Sie ist nicht allein ein Werkzeug, sondern Mittel der Abgrenzung von der Stimme. Menschen und Tiere können mit der Stimme die aktuelle Situation kommunizieren. Allerdings besitzt nur der Mensch die Schriftsprache, diese ermöglicht die Existenz , da der Mensch hier aus seinem eigenen Lebensprozeß hinaustritt. Der Staat an sich existiert auf Basis der Wahrnehmung,  des Beschreibens des &quot;Nicht-Vorhandenen&quot;, eine Teilnahme an Erfahrungen ist nur durch mediale Aufbereitung möglich. Medien sind dabei als ein Ort unaufhebbarer Kontingenz zu betrachten.&lt;p&gt;
&lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Hobbes&quot;&gt;Hobbes&lt;/a&gt;:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Frage nach Recht anstatt nach Gerechtigkeit, daher sind Medien bei Hobbes auf das tatsächlich körperlich Existente verwiesen, als Wissenschaft der Reproduktion von Körpern. Das Verhalten der Bürger als Herdentiere bedingt den Ort der medialen Kultur als sozialen Prozeß.&lt;p&gt; 
&lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hegel&quot;&gt;Hegel:&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Es exitiert eine Differenz von Sprache und Stimme, dabei dient die Stimme als unmittelbarer Ausdruck bei Mensch und Tier. Die Sprache ist vollkommen und über den Tod hinaus existent, sie ist ein Erziehungsinstrument und dient der Hereinbindung des Einzelnen in die Gesellschaft. Das Absolute des Staates ist das Absolute der Sprache.&lt;p&gt;
&lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Marx&quot;&gt;Marx&lt;/a&gt; rethinked:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Die Reproduktionsgeschichte des Menschen als Gattungswesen wird betrachtet.&lt;br /&gt;
In Anlehnung daran erfolgt eine funktionale Ausdifferenzierung durch Becker auf Basis der nicht erfassbaren Kontingenzerfahrung. Becker hat einen Kulturbegriff geschaffen, bei der Kultur da einsetzt wo Alternativen zur Reproduktion formuliert werden. Kultur hat einen blinden Fleck, sie sieht nicht was sie nicht sieht. Sie hat am Diskurs über die Notwendigkeit der Reproduktion keinen Anteil, sie dient nur der sekundären Kontingenzabwehr. Kultur stellt sich als Ergebnis ausgesonderter Möglichkeiten der Reproduktion dar.&lt;br /&gt;
Es findet Unterscheidung zwischen souveräner und zweckgerichteter Kommunikation, analog zu Barthey, statt. Souveräne Kommunikation beschreibt die Grenze zur Nicht-Kommunikation und verhält sich ähnlich zur zweckgerichteten Kommunikation wie Polis zu Eukos.&lt;br /&gt;
Medien sind daher Ermöglichungs-Bedingungen sowie Unermöglichungs-Bedingungen für Kommunikation. Die Addressierbarkeit ist abhängig von existenten Grenzen.&lt;br /&gt;
Medien sind Ursprungsmedien, keine Verbreitungsmedien, sie sind weder Dinge noch Personen, nach F. Haider. Mediumvorgänge sind nur relevant wenn sie im Reproduktionsprozeß eine Rolle spielen, eigenständig sind sie nur ein Nichts.&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>tbrub</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://oekonomiedermedien.twoday.net/topics/Vortrag&quot;&gt;Vortrag&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 tbrub</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-29T11:09:45Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1481851/">
    <title>Ökonomie der Emotionen - Diskussion</title>
    <link>http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1481851/</link>
    <description>&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Warum Emotionen? Die Relevanz von Emotionen und Genres?&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&quot;Scientific Management&quot; in der Filmindustrie.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Der Begriff der &lt;i&gt;Unsicherheit &lt;/i&gt;auf Seiten des Rezipienten und der Produzenten. &quot;Der Horror der Produzenten.&quot;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Subkulturelles Vergnügen am Genre Horror und generische Öffentlichkeit? &lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ökonomisierung in der Aristotelische Diskussion am Begriff des Ethos?&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Disziplinierung oder Diskriminierung? Eine Sozialisierung der Gefühle?&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Inwieweit ist die Anwendbarkeit auf das Medium DVD gegeben?&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Massensuggestion eine Genrespezifische Merkmale?&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Gebrauchswertversprechen und Gebrauchswert?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>tbrub</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 tbrub</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-29T09:52:34Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1481780/">
    <title>Ökonomie der Emotionen - P. Vonderau</title>
    <link>http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1481780/</link>
    <description>&lt;b&gt;Ökonomie der Emotionen: Horrorfilm&lt;/b&gt;&lt;p&gt;
Der Filmesender SkyMovies beauftragt Wissenschaftler damit ein formelhaftes Modell für den idealen Horrorfilm zu erstellen. &quot;Elemnte des Schreckens&quot; werden in einer Wirkungsformel zusammengefasst. Eine mögliche Gefühlsreaktion wird unterstellt. &lt;br /&gt;
Sind Spielfilme programmierbar, die den Zuschauern ein Fließband der Emotionen präsentieren?&lt;br /&gt;
Eine Ökonomisierung der Gefühle soll anhand von Genre-Filmen dargestellt werden. Horrorfilme bieten einige Vorteile bei der Programmierung von Unterhaltungsangeboten. Das Risiko des Scheiterns wird minimiert bzw. ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
Eine affektive Programmierung scheint schnell überbewertet, ein kognitiver Referenzrahmen wird durch das Genre geschaffen.&lt;br /&gt;
Die industriegeschichtliche Seite des ökonomischen Handelns:&lt;br /&gt;
&quot;Filme sind reine Information&quot;, der Zuschauer entscheidet über deren Effizienz. Das Management der Filmstudios setzt daher auf erbrobte und bekannte erfolgreiche Erfolgsmuster. &lt;br /&gt;
Eine tatsächlich funktionierende Formel für den Erfolg einer Produktion hat es vermutlich nicht gegeben, aber die Idee einer solchen Formel organisierte die Zyklen.&lt;br /&gt;
Technologisch verursachte Segmentierung des Marktes verursacht eine Informationsnotwendigkeit der Kinobetreiber.&lt;br /&gt;
Rick Altman: &quot;Horrorflme setzen einen spefischen Modus der Verarbeitung von Textstrukturen.&quot; Eine textuelle Struktur des Zuschauers wird unterstellt - Horrorfilme als eine Art Einübung. Die Genretradition erlaubt eine intertextuelle Lesart - eine Wissensökonomie des Publikums wird unterstellt. Die Pawlowsche Konditionierung führt zu einer Angleichung des Erlebens bei den Zuschauern. &lt;br /&gt;
Beispiel: PsychoRama&lt;br /&gt;
Einblendung subliminaler &quot;Elemente des Horrors&quot;. Verdrahtete Kinositze, die den Zuschauern eine zusätzliche Erlebnisdimension im Kino vermittelt haben.&lt;br /&gt;
Das Publikum konnte diese genre-reflexive Form der Einübung im Eigenerleben beobachten.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>tbrub</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://oekonomiedermedien.twoday.net/topics/Vortrag&quot;&gt;Vortrag&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 tbrub</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-29T09:19:25Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1481764/">
    <title>Emotionalisierung als Ökonomisierung des Sozialen - DISKUSSION</title>
    <link>http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1481764/</link>
    <description>&lt;i&gt;Stichworte:&lt;/i&gt;&lt;p&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Frage nach Verschiebungen der einzelnen Verortungen wenn diese als gesamter Komplex gedacht werden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Pastorale Macht generiert sich aus einem christlichen Verständnis, aus einer permanent sorgenden Person als Hüterin der Wahrheit&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Qualität der Inszenierung als &quot;Angebot&quot; die Unmöglichkeit der Rollen in den Shows darzustellen und damit den führenden Wert derselben in Frage zu stellen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Darstellung eines Funktionspotentials durch die Gerichtshows&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Alternatives Erklärungsmodell: Authentische Intention als Trend im aktuellen Fernsehen, die Gerichtsshows stellen hier ein weiteres Angebot, welches  industriell und billig produzierbar ist, dar&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Frage nach der Intention der Shows in Bezug auf die Beeinflussung der sozialen Rolle des Zuschauers&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Frage wie man die Ökonomisierung des Sozialen verlassen kann. Optionale Gegenperspektive: Die Shows werfen die Frage auf ob die Menschen so regiert werden möchten&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;kein direkter kausaler Zusammenhang von Darstellung und Willen zur selbstgeführten Anpassung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Mediales Wissen als Fallback-Option wenn keine individuellen Erkenntnisse in spezifischen Situation verfügbar sind&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>tbrub</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://oekonomiedermedien.twoday.net/topics/Diskussion&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 tbrub</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-29T09:13:30Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1481682/">
    <title>Emotionalisierung als Ökonomisierung des Sozialen - D. Dumbadze</title>
    <link>http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1481682/</link>
    <description>&lt;b&gt;Emotionalisierung als Ökonomisierung des Sozialen - Selbstführung im Fernsehen&lt;/b&gt;&lt;p&gt;
Selbstführung am Beispiel von Gerichtsshows, diese sind ein sozial semantisch codierter Raum im Fernsehen. Das Setting dieser Shows stellt sich als alltäglicher Zustand dar.&lt;p&gt;
Die Transformation von Daily-Talks hin zu Gerichtsshows wird diskurstheoretisch als Veränderung der dispositiven Annahmen angenommen, in Form eines kontingenten Zusammenspiels kontingenter und nicht-kontingenter Faktoren.&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Kultur der Ökonomisierung des Sozialen:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Orientierung an Foucoult mit der Frage nach einer Regierungsgouvernementalität, anhand von folgenden vier Punkten:
&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;Umkehrung des Verhältnisses von Staat und Mensch
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Menschliche Freiheit als Konzept&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wettbewerb als Prinzip des Marktes&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Verallgemeinerung des &quot;homo oeconomicus&quot; -Modells&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;
Orientierung am deutschen Ordo-Liberalismus, die die Idee einer natürlichen Freiheit ablehnen und konstatieren das die Freiheit erst durch Eingriffe in den Rahmen der Wirtschaft, seitens des Staates, konstruiert werden kann. Ungleichheit ist in diesem Kontext konstitutiv. Weitergehend fordert die Chicago School das der Staat selbst nach dem Prinzip des Marktes funktionieren soll.&lt;br /&gt;
Weiterer Bezug auf die Option das eigene Selbst als potentielles Humankapital aufzufassen.&lt;br /&gt;
Ein Wettbewerb der Ungleichheit soll durch den Staat gewährleistet werden. Die Einpflanzung des Wettbewerb und des Marktmodelles in den sozialen Bereich soll erfolgen.&lt;br /&gt;
Neoliberale Gouvernementalität bedingt dass das Modell des &quot;homo oeconomicus&quot; in allen Lebensbereichen zum Tragen kommt.Das gesamte Selbst wird als Investitionskapital aufgefasst, dieses soll und muss im Wettbewerb mit den Anderen immer wieder bestehen.&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Anmerkungen&lt;/b&gt;&lt;p&gt;
&lt;i&gt;Gerichtsshows&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
In diesem Kontext stehen die Gerichtsshow, als Form des Bestehens im wettbewerbsorientierten Alltag. In den Gerichtsshows erfolgt eine narrativ abgeschlossene Einpflanzung des Rechts in den Alltag. Hierbei findet Identifizierung und Einführung von Moral und Norm über die Rechtsprechung statt, der Bürger handelt dann moralisch wenn er sich an die Gesetze hält.&lt;br /&gt;
Recht wird als etwas Alltägliches dargestellt.&lt;p&gt;
&lt;i&gt;These:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Aktivierung und Selbstführung des Bürgers zum Gebrauch des Rechts zum eigenen Vorteil, zur Vertretung der eigenen Interessen im Rahmen der jeweiligen Gesetze.&lt;p&gt;
In diesem Kontext ist die sogenannte Biopolitik nutzbar, diese:
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;zielt auf den gesellschaftlichen Körper insgesamt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;zielt auf das Individuum selbst -&gt; Körper und Geist werden dabei zum Objekt des Wissens&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;es existiert ein pastoraler Geist des Staates, ein Konzept vom Staat als Hirte&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;
&lt;i&gt;Literatur:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Foucault Geschichte der Gouvernementalität &amp; Geburt der Biopolitik&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>tbrub</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://oekonomiedermedien.twoday.net/topics/Vortrag&quot;&gt;Vortrag&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 tbrub</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-29T08:22:01Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1480939/">
    <title>Third Cinema Revisited - DISKUSSION</title>
    <link>http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1480939/</link>
    <description>&lt;i&gt;Stichworte zur Diskussion:&lt;/i&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Zeichenökonomik zur Bezugsgenerierung des Nationalen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Nationalstaat als Collage und in dieser Form fragiles Gebilde&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Wesen Indiens orientiert sich an Denkmälern und Kleidung - erinnert an Völkerschau und befindet sich daher im (post-) kolonialen Diskurs&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Für sind diese Darstellungen ansprechend?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Notwendigkeit der Decodierung von touristischen Publikationen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Betrachtung der Rezeptionstrategien&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Potential der Vergleichbarkeit der spezifischen Kulturen sollte untersucht werden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Ist eine Geschichte der wechselseitigen Projektion generierbar?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Ist die Abbildung des Fremden perse schon kolonial?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Relevanz von Authentizität in der spezifischen Kultur für die existenten gesellschaftlichen Gruppierungen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>tbrub</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://oekonomiedermedien.twoday.net/topics/Diskussion&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 tbrub</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-28T19:59:48Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1480727/">
    <title>Third Cinema Revisited - A. Schneider</title>
    <link>http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1480727/</link>
    <description>&lt;b&gt;&quot;The best of both world&quot; - Film und Tourismus als Industrien des Begehrens am Beispiel von Indien und Deutschland&lt;/b&gt;&lt;p&gt;
&lt;i&gt;Grundlegendes Thema ist die Konstruktion von Authentizitätsvorstellungen.&lt;p&gt;
Gemeinsames Merkmal beider Bereiche ist die Generierung von Begehren in beiden Industrien, ebenfalls das Anbieten von imaginären Produkten.&lt;/p&gt;&lt;/i&gt;&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Diskursivität / Visualität / Imagination / Authentizität&lt;/b&gt;&lt;p&gt;
Tourismus sollte als diskursive Praxis mit medialen Darstellungen zusammengedacht werden mit der Bildwelt des Films. Begründet darin das touristische Erfahrung  existent wird am Bild und am Imaginären, ebenso wie dies bei der cineastische Erfahrung geschieht.&lt;br /&gt;
Tourismus kann in diesem Zusammenhang als Freiheitsprojektion der Romantik, als Fluchtmöglichkeit, in Analogie zu Ensenzberger, gedacht werden. Hierbei erscheint Tourismus als visuelle Praxis westlicher Subjekte in der Betrachtung durch die (ebenfalls westlichen) Kulturwissenschaften.&lt;p&gt;
Darstellung der kulturellen Phantasie Tourismus anhand einer Exploration in das indische Kino, den Hindi-Filmen, in diesem Kontext wird Bollywood als kultureller Schick, aus Perspektive des Westens, aufgezeigt.&lt;br /&gt;
Das Auftreten von Indien in deutschen Kinos und Reiseplänen in medialer Darstellung wird dabei exemplarisch dargestellt.&lt;br /&gt;
Ethnische Authentizität wird unter anderem durch die Bildsprache der und für die Bollywood-Filme erzeugt, z.B. durch Kleidung und Farbgebung und -zeichnung. Diese Techniken und Umsetzungen der Authentizitätsgenerierung finden sich auch in der Text- und Bildsprache der Tourismus-Werbung. &lt;br /&gt;
Es handelt sich insgesamt betrachtet generell um ethnografische Darstellungen, die zugeschriebenen ursprünglichen Lebensformen entsprechen. Hier existieren immer noch Reste des imperialen Kolonialismus und des damit verbundenen Diskurses in der aufgenommenen Perspektivierung des authentischen Erlebens aus der Position des Ursprünglichen heraus.&lt;p&gt;
Die deutsche Faszination für Indien geht dabei über den normalen Orientalismus hinaus. Sie ist stärker von kulturellen Aspekten getragen, deutsche Kulturwissenschaftler und Philosophen haben im 19. Jh. Indien als Vorgeschichte der deutschen  Nation dargestellt. Diese kulturellen Prägungen sind noch virulent und bedingen die heutigen Studienreisen nach Indien, als Reise zu sich selbst, analog den früheren Studienreisen nach Italien. Dies ist aufzufassen als eine Form der Therapie und Psychoanalyse durch die Reise in die eigene Vergangenheit aufgrund der suggerierten Einnahme des Blickwinkels des &quot;Ur-&quot;Einwohners des indischen Subkontinents.&lt;p&gt;

&lt;b&gt;Generierung / Affinität / Affektivität&lt;/b&gt;&lt;p&gt;
Generell ist zu konstatieren das die Affinität von touristischen und cineastischen Versprechen auf Basis einer gesteigerten gegenseitigen Affektivität existent wird. Beispielhaft für diese konnektiven Praktiken ist die Einbindung schweizerischer Landschaften in Bollywood-Filmen als Hintergründe für die picturized-songs, damit wurde ein affektives Erleben generiert.&lt;br /&gt;
In den Bollywood-Filmem finden sich zahlreiche nicht-indische Drehorte motiviert durch touristische Reisen. Das Hindi-Kino dient(e) hier dem Publikum als touristischer Reiseführer. Hervorzuheben ist das hier vor allem künstliche Welten, im Sinne von nicht originär zusammengehörigen geographischen Einheiten, geschaffen werden. Thematischer Hintergrund ist nicht das Land oder die Region sondern der Besuch der spezifischen Orte und Landschaften welche innerhalb eines einzelnen Films als kohärent thematisiert werden. Es handelt sich um einen Tourismus in eine künstliche Genese einer Vorstellung des besuchten Landes. Selbstverständlich wird daher nicht das echte, authentische, westlich-kongruente, Europa besucht, sondern das cineastisch Abgebildete, ein im lokalen Kultur-Diskurs imaginär-konstruierter Raum &quot;Europa&quot;.&lt;br /&gt;
An dieser Stelle findet eine Umkehr der Vorzeichen der gewünschten Erfahrung welche in Indien und in Europa an Tourismus und Film der jeweiligen anderen Welt adressiert wird.&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>tbrub</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://oekonomiedermedien.twoday.net/topics/Vortrag&quot;&gt;Vortrag&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 tbrub</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-28T18:42:37Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1480720/">
    <title>Industrialisierung von Kommunikationsarbeit &amp; GPS - Gemeinsame DISKUSSION</title>
    <link>http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1480720/</link>
    <description>&lt;i&gt;Stichworte zur Diskussion&lt;/i&gt;&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Werden mit dem GPS auch &quot;Führungskräfte&quot; im Bezug auf &quot;emotionale Fähigkeiten&quot; optimiert?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt; 
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Ist die Selbstoptimierung von Call-Center Mitarbeitern bzw. Erziehung des Kunden durch Anreizsysteme motiviert?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Abbildung von Lean Management Prozessen in Verwaltungsstrukturen?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Identitäsverändernde Wirkungen von Call-Centern, Anpassung und Einfühlung der Agenten. &lt;br /&gt;
(Beispiel: Indische Call-Center Mitarbeiter färben sich die Haare blond und legen sich einen amerikanischen Akzent zu)&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;  
&lt;li&gt;Kennziffersysteme: Findet eine Bewertung und ein Scoring der Kunden durch die Agenten statt?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>tbrub</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://oekonomiedermedien.twoday.net/topics/Diskussion&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 tbrub</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-28T18:39:44Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1480223/">
    <title>Ganzheitliche Produktions-Systeme (GPS) - G. Hurrle</title>
    <link>http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1480223/</link>
    <description>Bei den ganzhetlichen  Produktions-Systemen werden fünf betriebliche Subsysteme integriert:
&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;Team und Gruppenarbeit&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Standardisierung der Arbeitsprozesse&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Qualitätsprozess (Null-Fehler Produktion)&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Just in Time Prozess&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Kontinuierlicher Verbesserungsprozess&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
Das GPS ist einerseites eine Beschreibung des Produktionssystems und damit ein Medium, andererseits ist es selbst ein tatsächliches Produktionssystem.&lt;br /&gt;
Aus der Sicht des Organisators strukturiert das GPS das Prozess gewordene Medium. Das GPS ist andererseits eine Art Bauanleitung und Prozess selbst. Die permanente Verbesserung von Produktionsprozessen ist eine Hauptaufgabe des GPS. &quot;Lean Production&quot; bzw. das &quot;Toyotistische Produktionssystem&quot; setzt am Kundenwunsch an und ist eine logistisch orientierte Produktion, sie soll eine schnellstmögliche Umsetzung dieser in Fertigungsaktivitäten gewährleisten. Jeder Auftrag wird für sich betrachtet und baut auf eine hohe Eigenverantwortlichkeit. Es findet eine tendenzielle Trennung von Anweisung und Ausführung statt.&lt;br /&gt;
Prozesse sollen so ausgerichtet sein, dass ein Just in Time Produzieren möglich wird. Gefordert ist ein &quot;Im Fluss&quot; arbeiten statt einer permanenten Beschleunigung der Arbeitstätigkeit. Die Konsequenz dieser neuen Form der Tätigkeit haben weniger Zeitdruck bei den Mitarbeitern zur Folge, schliessen allerdings ein &quot;Gegen das Band&quot; arbeiten aus. Derartige Systeme erfordern einen aufgeklärten Führungsstil, der motivierend auf die Selbstoptimierung der Arbeit einwirkt. Selbstoptimierung und Prozessoptimierung wird Kernaufgabe des GPS.&lt;br /&gt;
Derartige Systeme sind in der deutschen Automobilindustrie im Gspräch, in Japan wird GPS weitgehend bereits eingesetzt.</description>
    <dc:creator>tbrub</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://oekonomiedermedien.twoday.net/topics/Vortrag&quot;&gt;Vortrag&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 tbrub</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-28T16:32:42Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1480115/">
    <title>Zur Industrialisierung von Kommunikationsarbeit - F. Kleemann</title>
    <link>http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1480115/</link>
    <description>&lt;b&gt;Zur Industrialisierung von Kommunikationsarbeit in Call Centern - arbeitssoziologische Perspektive&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Call-Centern dienen grundsätliche der Kommunikation von Kunde und Unternhmen. (multi-channel Kommunikation) Hauptsächliche werden die Dienstleisterinnen an einem Ort zentralisiert. Im Gegensatz zu frührt werden die Dienstleistungen heutzuage größtenteils computerbasiert erbracht. Technische und organsisatorische Rahmungen organisieren die Tätigkeiten von Call-Centern. (z.B. Jingle, Eingabe von Kundennummer, Warteschleife, Begrüßungsformel etc.)&lt;br /&gt;
Den Agenten steht ein umfangreiches Informationssystem mit möglichst effizient vernetzten Datenbanken zur Verfügung. Dies technische Elemente ermöglichen eine Normierung der Vorgehensweise bei der Sachbearbeitung.&lt;br /&gt;
Die Agenten sind in unterschiedlichen Skill Levels eingeteilt, die ja nach Anliegen des Kunden spezifische Anforderungen erfüllen. Weiterhin wird die Kommunikation der Agenten anhand von Scripts und Gesprächsleitfäden gesteuert. Schulungen und Coachings sorgen für die die nötige kommunkativen Kompetenz, die im betrieblichen Sinne produktive Geschprächsweisen bei den Agenten zur Folge haben soll. Die Arbeit von Call-Center Agenten kann als informatisierte Kommunikationsarbeit bezeichnet werden, im funktionalen Sinne sollen die alltagssprachlich vorgebrachten &quot;Probleme&quot; in die &quot;Sprache&quot; des System transferiert werden. Die Agenten sind also eine Art Vemittler/Schnittstelle zwischen der Organisation und ihren Kunden. Die &quot;Kundenorientierung&quot; wirkt sich in einer individualisierten Administration von standardisierten Dienstleistungsoptionen aus bei der die widersprüchlichen Anforderungen mit Spielräumen für eine eigensinnige Ausgestaltung der Tätigkeit vereinbart werden.&lt;br /&gt;
Durch diese Industrialisierung der Arbeitsform durch den Einsatz von integrierten Datenbanksystemen findet jedoch auch gleichzeitig eine Dequalifizierung der Arbeitenden statt. Die fachlichen Qualifikationen stehen in den Datenbanksystemen bereit und können abgerufen werden, sie müssen den Arbeitenden nicht mehr aufwendig beigebracht werden. Medien ermöglichen hierbei neue Organisationskonzepte der Kommunikationsarbeit und damit eine zusätzliche Ökonomisierung der Untenehmenskommunikation mit den Kunden.</description>
    <dc:creator>tbrub</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://oekonomiedermedien.twoday.net/topics/Vortrag&quot;&gt;Vortrag&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 tbrub</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-28T16:05:37Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1480077/">
    <title>Medien der Rationalisierung - DISKUSSION</title>
    <link>http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1480077/</link>
    <description>&lt;i&gt;Stichworte zur Diskussion:&lt;/i&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Darstellung von Produktionsstörungen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Tendenziell sind für öffentlichkeitsorientierte Filme nur positive Darstellungen zu erwarten&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Darstellung des Umbruchs der Körperlosigkeit in der Arbeit&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Analogie Marx / Heidegger in der Metaphorik des Schauens auf die Arbeit&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>tbrub</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://oekonomiedermedien.twoday.net/topics/Diskussion&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 tbrub</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-28T15:57:57Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1479954/">
    <title>Medien der Rationalisierung - V. Hediger</title>
    <link>http://oekonomiedermedien.twoday.net/stories/1479954/</link>
    <description>Problemskizze zu Themen wie Macht, Kommunikation, Ökonomie, Implementierung von Medien in der Ökonomie. &lt;p&gt;
&lt;i&gt;Potentielle Fragestellung:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Welche spezifische Rolle hat die Produktion bildmedialer Komponenten auf eine ökonomische Organisation und ihre Herausbildung?&lt;p&gt;
Verständnis von Rationalisierung als Optimierung von Abläufen, Steigerung von Output und/oder Effizienz mit Vorher- Nachher- Betrachtung.&lt;br /&gt;
Rationalisierung  als Zwecksetzung mit verschiedenen Mitteln, vor allem auf Basis der technischen Innovation. Industriemaschinen als &quot;Industrie der Industrie&quot; und Rationalisierungsmotor.&lt;br /&gt;
In diesem Kontext dienen Medien, als Einzelmedien, der industriellen Organisation und damit der Rationalisierung (vgl. Yates hypothesis - &quot;Control through communication&quot; - Fallstudie - MIT). Dies bedingt ein Verständnis der Medien als Apriori der Ökonomie, in strukturbildendem Sinne.&lt;br /&gt;
Industrie basiert auf Medien, mediale Innovation verbessert tendenziell die Potentiale der Rationalierung, speziell im Hinblick auf Information und Kontrolle. &lt;p&gt;Im Ergebnis erklärt die Managementtheorie als Schluss für Unternehmensführung und -Organisation:&lt;br /&gt;
Kommunikation ist ein Mittel der Kontrolle und muss ihrerseits optimiert werden.&lt;p&gt;
Fragestellung der Medienwissenschaftler:&lt;br /&gt;
Sind Medien Hilfsmittel der industriellen Organisation oder strukturieren sie ihrerseits?&lt;p&gt;
Beispielhafte Problemskizze: Film &quot;Angestellte in unserer Zeit&quot; (ca. 1963; 25 Min. - R: Rudolf Kipp (Anm. d.V. Auftragsfilmer/Industriefilm); B: Karl W. Boetticher), Auftraggeber hier: DGB, als Rekrutierungsfilm für Angestellte gedacht. &lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
Situation und Potentiale der Angestellten. Zwei Hauptdarsteller als Kontrahenten: Büroangestellter und Elektronenrechner. Rechner als Rationalisierungsschub, als Ersatz für die Angestellten oder zur Produktivitätssteigerung. Angestellte sollen sich engagieren zur Arbeitsplatzsicherung und/oder Lohnsteigerung. Angestellte werden dargestellt als Klasse ohne Bewußtsein, dies soll möglichst durch den Film verändert werden.&lt;p&gt;
Mediale Schnittstelle von Diskurs und Organisationsform mit drei Faktoren:&lt;p&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Darstellung der Medien der Rationalisierung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Appropriation der Formen des Industriefilms&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Medien, Darstellung, industrielle Organisation&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
Arbeit verschwindet unter den Bedingungen der Kybernetik. Zudem verlagert sich Arbeit in den Bereich des Denkens, Verlust des Physischen. Es findet eine Orientierung an einem Modell des Wissens statt, der Arbeiter ist Steuermann der strukturellen Beziehung mit der Maschine.&lt;p&gt;
&lt;i&gt;RRR - Record Redirect Rationalsation&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Drei Funktionen von Medien in der Industrie: &lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Aufzeichnung von Tätigkeiten&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Einbindung und Führung von Mitarbeitern&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Ermöglichung der Optimierung von Arbeitsfunktionen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
Medien und ihre Formen sind schon immer Teil des Systems der industriellen Produktion und Organisation, daher besteht für die Medienwissenschaft die  Notwendigkeit des Begreifens dieser nicht-vorhandenen Neutralität.&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>tbrub</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://oekonomiedermedien.twoday.net/topics/Vortrag&quot;&gt;Vortrag&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 tbrub</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-28T15:18:47Z</dc:date>
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